Tuesday, April 28, 2015

JORDANIEN - AMMAN / MADABA / MOUNT NEBO





Nach drei verschiedenen Flugzeugen, einem verschlafenen Flugzeugessen (verdammt!), zwei Umstiegen in Mumbai und Dubai und 16 Stunden später landeten wir endlich in Amman, der Hauptstadt von Jordanien.

Es ist echt unglaublich, wie schnell man in einer komplett anderen Kulur landen kann. Gerade noch waren die Schriftzeichen thailändisch, die Straßen voll mit lauten Mopeds, goldenen Tempeln und hygienisch nicht vertretbaren Straßenständen, und im nächsten Moment ist alles auf arabisch, es richt nach frischem Fladenbrot, Kardamom und Shisharauch, die Menschen sind größer, die Landschaften trockener und die Gebäude stehen getarnt auf Hügeln, Ton in Ton mit der Farbe des Bodens. 
Bei so vielen verschiedenen Dingen, an die sich die Augen oder auch der Magen binnen 16 Stunden gewöhnen müssen, bleibt der Kopf manchmal auf der Strecke. Man muss sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, wo man sich gerade wirklich befindet. "Ja, das ist real hier!" 
Flugzeuge machen das Reisen so einfach, dass es schon wieder Angst macht. Um in einem Land richtig anzukommen, brauche ich trotzdem mehr als 16 Flugstunden!

Wir ließen es am Anfang also eher langsam angehen und erkundeten zuallererst die Umgebung um unser Hostel, tranken Tee auf Dachterassen und ließen das arabische Flair auf uns wirken. Mit einer Temperatur von ungefähr 20 Grad ist eine Stadtbesichtigungen noch dazu perfekt! Zum ersten Mal können wir wieder richtig durchatmen. Man hat nicht das Gefühl, sich nach einer Viertel Stunde in seinem eigenen Schweiß zu marinieren, aber gleichzeitig auch nicht das Bedürfnis nach jeden zehn Metern in den nächsten Laden zu stürmen, um sich seine Hände aufzuwärmen. So verbrachten wir also zwei Tage in Amman und ich muss echt sagen, dass ich die Stadt extrem cool finde! Es ist nicht unbedingt schön im Sinne von schön, aber es hat was. Seht auf den Bildern selbst.




Amman




Unser tägliches Frühstück mit Rosinen, Haferflocken, Kokosnussflocken, Bananen, Kichererbsen und Datteln vom Markt. 
Unser Blick vom Balkon..





Falafel und Hummus, all day, every day








Standgas (nur für Bernd)








Am Tag darauf fuhren wir mit dem Bus zu der nah gelegenen Stadt Madaba und besichtigten dort zwei Kirchen und den Mount Nebo, auf dem Moses den Israeliten ihr versprochenes Land offenbarte. Ich würde das Land jetzt zwar nicht unbedingt als so fruchtbar beschreiben, aber einmal wirklich auf diesem religiösen Hügel gestanden zu haben, war beeindruckend! Noch dazu war die Aussicht überragend. Wir konnten bis zum Toten Meer schauen.




Mount Nebo 












Madaba






Leckerer würziger arabischer Kaffee mit Kardamon :)

Mit Abstand der lustigste "Frankfurter Supermarkt" !
Bilder von Amelie und mir.


Kulturell gesehen sind wir also momentan echt wieder gut unterwegs. Wegen der angenehmen Temperatur sind wir um einiges motivierter und wir müssen unsere Tagesplanung nicht wie in Südostasien nach dem Sonnenstand richten. Wir waren da so oft mittags alle, weil die Sonne unsere ganze Energie nahm. 
Die Gammelzeit am Strand ist nun also offiziell vorbei. Es macht unglaublich Spaß, jeden Tag wieder auf so viel Neues zu stoßen. Jedes Land in Südostasien war zwar unterschiedlich, die Sprache anders, es gab andere Köstlichkeiten und und und, aber wieder in einer komplett anderen exotischen Region zu sein, ist aufregend. Die Zeit in Thailand, Laos und Kambodscha verschwammen ineinander. Der Weg von Indonesien nach Jordanien ist ein ganz neuer Abschnitt unserer Reise.



Mit diesen Worten auf bald,
Rosanna xx















1 comment:

  1. also jetzt ist mein neid nochmal auf ein maximum gestiegen! machst du am ende der reise noch mal ein résumé wie ihr mit dem geld hingekommen seid, organisation usw? möchte auch bald reisen und bin für alle tipps dankbar! küsse

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